Seit März 2011 können die Gäste im Restaurant Buchs alpenländische Küche genießen. Schließlich „reicht die Speisekarte von der Nordseite der Alpen bis ins nördliche Italien“, wie Gerhard Buch sein Konzept umschreibt. Wiener Schnitzel und Kraftbrühe vom Tafelspitz dürfen natürlich nicht fehlen, wirklich spannend wird es dann aber bei Neuinterpretationen wie den „Ziegenkäse im Brickteig gebacken mit Honig und Aromaten auf Ruccolasalat“ und „Obazda mit Birnen und dunklem Brot“. So wechseln sich Klassiker und Neuinterpretationen auf der Karte ab. Und nicht nur am Abend, sondern auch mittags bietet das Buchs werktags eine Auswahl aus zwei verschiedenen Spezialitäten an, die täglich ab 12 Uhr bestellt werden können. In der Raucher-Bar 96 an der Leibnizstraße verwöhnt sie freundliches Barpersonal mit Marken-Spirituosen und zahlreichen Drinks. Los geht’s mit einer Happy Hour von 15 bis 19 Uhr.
An der Speisekarte wird sichtbar, daß hier ein erfahrener Gastronom tätig ist, der sich auf das Zusammenspiel des Küchenteams verlassen kann. Schließlich betreibt Gerhard Buch mit dem Restaurant „Die Eins“ im ARD-Hauptstadtstudio unweit des Reichtags seit 1999 ein angesehenes Restaurant, und auch bei der Entwicklung des Standorts des ehemaligen „Weingeist“ nur wenige Meter vom neuen „Buchs“ entfernt hatte er seine Finger im Spiel. Bevor das Weingeist an der Wielandstraße verpachtet wurde, hörte das 1996 eröffnete Lokal schließlich auf den Namen „Buchs“. So sind denn auch die Namen des neuen Restaurants und der Bar 96 eine Reminiszenz an die gastronomischen Tage in Charlottenburg, an die Gerhard Buch nun anknüpfen möchte.
Die Raucher-Bar 96 hat seinen Eingang direkt zur Leibnizstraße, während das Restaurant Buchs über einen langgestreckten und hellen Gastraum entlang der Niebuhrstraße verfügt. Insgesamt finden 40 Personen einen Platz am eleganten, raffiniert beleuchteten Bartresen oder an einem der Bartische. Der Eingang des Restaurants liegt direkt an der Straßenecke, Bar und Lokal teilen sich dabei Küche und Toiletten. Das Restaurant bietet innen Platz für 70 Gäste, die überwiegend direkt an den großen Fenstern mit Blick auf Charlottenburgs Altbauten sitzen. Am Eingangsbereich erwartet ein lilafarbener Tresen die Gäste, die auf ihren ebenfalls in violett bezogenen Stühlen Platz nehmen. Das Mobiliar ist rustikal aber elegant und schlicht, während der Tresen, die goldfarbenen Wände und die Kunstobjekte für Eindruck sorgen.
Für Veranstaltungen bietet sich die "TirolerStube" besonders gut an, ein zweiter Raum der durch eine Flügeltür vom vorderen Restaurant abgeteilt werden kann, um eine ungestört Atmosphäre zu garantieren.
Bei schönem Wetter sitzt es sich wahrlich in der ersten Reihe entlang der gesamten Restaurant- und Barfront. Hier erfreut man sich der Sonnenseite, die man fast bis zum Sonnenuntergang genießen kann.
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Unsere, seit Kurzem stattfindenden Küchenpartys zum Mitmachen, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und es geht auch nicht ganz trocken dabei ab.